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Badge 50 years of excellence

PASSION FOR EXCELLENCE


Die Brille steht an der Schnittstelle von Intimität und Öffentlichkeit, zwischen scharf sehen und nicht genau gesehen werden – mehr als jedes andere Accessoire gestaltet sie unser Gesicht. Sonnenbrillen wurden im Laufe der Jahre zum Visier der Stars, zum Erkennungszeichen von Künstlern, zu Visitenkarten von Modedesignern, oft zur Maske der Anonymität.

Es war ein langer Weg vom ersten Sehbehelf zum Accessoire von höchster technischer und gestalterischer Perfektion. Heute können wir zwischen der zarten, fast unsichtbaren Folie der randlosen Brille oder einem spektakulären Modesignal, zwischen Seriosität, Spaß oder Täuschung wählen.

1964 stellten wir der Welt die erste Silhouette Brille vor. Let the show begin and watch the next fifty years!!


Die 60er Jahre
Ein neuer Lebensstil - eine neue Dimension des Sehens

1964 - ein besseres Geburtsdatum hätte Silhouette nicht haben können: mitten in einem energiegeladenen Jahrzehnt im Aufschwung, geprägt von Innovation und Technikeuphorie.

Anneliese und Arnold Schmied entschließen sich zur richtigen Zeit, die Brille von ihrem nüchternen Image als Sehbehelf zu befreien und sie stattdessen als Accessoire zu positionieren.

Komplette Outfits bestimmten das Modebild, blickdichte Strumpfhosen erhöhten die Farbintensität und regulierten die Proportion. Vor allem die Accessoires zu den simpel geschnitten Kleidern kreierten den Look– unverzichtbar die Brille.

Nachdem 1964 die erste Brille das Werk in Linz verlassen hatte, eine für die damalige Brillenwelt unkonventionelle Brillen in schmaler Carre-Form mit dunklem Rahmen für ein kräftiges Statement, trugen 2 Jahre später die Menschen fast aller europäischer Länder und Kanadas Silhouette. Die Marke mit der neuen Philosophie schlug ein wie der Blitz und revolutionierte die Sicht durch und auf die Brille.

Die 70er Jahre
Get the Look

Die 1970er Jahre bringen ein neues Freiheitsgefühl mit sich: Love, Peace and Music war die Devise der Zeit, geprägt durch die junge Generation der Friedliebenden.

Um den Look perfekt zu machen hatte das Styling vom Scheitel bis zur Sohle aus einem Guss zu sein – genauso musste die Brille zum Leben(sstil) passen.

Silhouette Brillen – nun unverzichtbare Accessoires – brachten die Polaritäten der verschiedenen Looks präzise auf den Punkt: die Zukunft mit der spacigen Brille Futura 570 (mittlerweile die wichtigste Sonnenbrille der 1970er und auch von Elton John getragen) – die dunklen Gläser jeweils eingerahmt von sich kreuzenden breiten Kunststoffstegen, oder die romantische Vergangenheit in Form von rosalila abgetönten Butterflybrillen im XL Format.

Mitten in der Ära der sehr femininen, dekorativen Riesenbrillen, brachte Silhouette ein völlig gegensätzliches Konzept auf den Markt das bis heute fortlaufend perfektioniert wird und zur Kernkompetenz von Silhouette werden sollte: die erste randlose Brille.

Die 80er Jahre
Power und Pluralism

Save the Future! Stop and Think! No more Fashion Victims! No War! Choose Life! Diese politisch-ökologischen Parolen auf den berühmten T-Shirts von Katharine Hamnett lassen uns die Gedanken und Ängste der Zeit gut nachvollziehen.

Zwischen postatomarer „Non Future“ Mode – von Comme des Garcons - in grau/schwarz mit Löchern und glamourösen Roben, die aus den Filmsets der TV Kultserie „Dynasty“ zu sein schienen, sowie einem Boom der Fitnesskleidung oder Flashdance Mode (bunte Bodystockings, Leggings, Stirnbänder und Legwarmers) und dem Oversized-Stil der sich aus dem Hip-hop ableitete, bewegte sich die Kleidungsästhetik der 1980er Jahre.

Eine große Palette unterschiedlichster Kreationen fanden sich im Angebot von Silhouette: farblose, transparente Rahmen, riesige Gläser, deren Bügel nicht wie normalerweise oben sondern ganz tief unten angesetzt waren, geschwungene Abendmodelle und sehr kantige, teil achteckige, strenge Brillen. Darüber hinaus standen für das individuelle Statement zur Brille passende Ohrclips von Silhouette bereit.

Die 90er Jahre
Global Village

Die Sensation: eine nie dagewesene Enthüllungs- und Auflösungswelle bestimmte das letzte Jahrzehnt des Jahrtausends. Die Stichworte waren: Transparenz in Lagen übereinander, der Nabel war das neue Dekolleté. Alle bisher gültigen Codes wurden „zerstört“, alles neu kombiniert: die Jeansjacke zum kostbaren Abendkleid, Hosen aus Schlangenleder zu lässigen T-Shirts.

Silhouette kreierte schwarze Shades mit Bügeln, die wie ein Korsett verschnürt waren, Dekors wie afrikanischen Wildtiermuster, am Bügel aufgefädelten Perlen, oder tiefroten Chinalack. Massimo Iosa Ghini wurde engagiert, sein subtil - ironisches Spiel mit Bögen oder Ellipsen war für das Silhouette Brillendesign dieser Zeit eine perfekte Wahl.

Einen der ganz besonderen Augen-Blicke gab es 1999, als die erste Brille der Titan Minimal Art von Silhouette auf den Markt kam, man konnte sich quasi eine neue Dimension auf die Nase setzen, die nicht spürbar und kaum sichtbar war, ein technisches Meisterwerk und bereits die Vorschau auf eine neue Ära, ein neues Jahrtausend.

Die 2000er
New Century

Silhouette schickte die erste „Rüstung“ für das neue Jahrtausend ins Weltall: die unverrückbare, 1,8 Gramm leichte, schrauben-, scharnier- und randlose Brille der NASA: die Titan Minimal Art.

Auf der Erde begann nach den rauschenden Milleniumsfeuerwerken alles ganz entspannt und voller Hoffnung, mit Farbenfreude, Freiheit und Humor. Der Lifestyle und die Mode mussten den Eindruck machen, als hätten sie Null Aufwand gekostet, man hätte einfach so in den Schrank gegriffen und irgendwas herausgeholt.

Wirklich wichtig waren Accessoires und Düfte als persönliches Statement und die Gesichter berühmter Schauspieler/innen oder Pop Stars, der Wiener Philharmoniker oder der Queen (sie tragen seit langem Silhouette Brillen).

Es zählt die Reduktion. In einer Zeit, in der technisch fast alles möglich ist, wo „anything goes“ kein leeres Schlagwort ist, sind Leichtigkeit und schlanke Strukturen kein Versprechen mehr, sondern Realität. Weniger bedeutet Mehr. Zuviel belastet. Sich von Überflüssigem zu befreien, impliziert ein Mehr an Lebensqualität.

Am Ende des Jahrzehnts prägte die kaum spürbare, randlose Brille von Silhouette unsichtbar aber hocheffizient das moderne Gesicht und wurde endgültig zu einer magischen Marke.

50jähriges Jubiläum im Jahr 2014

2014 feierte Silhouette International 50jähriges Jubiläum. Gemeinsam gefeiert wurde das Jubiläum mit der Symphonie “Passion for Excellence“, die speziell für das Unternehmen vom österreichischen Komponisten Hermann Miesbauer komponiert und von 50 Studierenden der Anton Bruckner Privatuniversität Linz dargebracht wurde.

Future

Auf die Frage: „Wie macht man ein perfektes Produkt noch perfekter?“ hat Silhouette eine Antwort. Die Liebe zum Detail mit einem hohen Anteil an Handarbeit, die individuelle Designsprache, neueste Technologien sowie der Einsatz von High Tech Materialien werden bei Silhouette auch in Zukunft dafür sorgen, dass ein hochwertiges Produkt den jeweiligen Ansprüchen einer bestimmten Zeit und deren Anforderungen optimal angepasst wird – ihr gewissermaßen schon voraus ist.

Heute beschreitet Silhouette Wege, die vor 50 Jahren noch unvorstellbare Visionen waren. Welche Perspektiven gibt es auf der Basis der so erfolgreichen Geschichte für die nächsten 50 Jahre? Welche Sicht verlangen die neuen Technologien, wird die Brille mit dem Laptop verbunden? Die 3D Shutterbrille ist realisiert, die Ikone „Titan Minimal Art“ war mit den NASA Missionen 35 Mal im Weltall, in welche neuen Galaxien werden sie noch vordringen?

Eine Fülle von Accessoires wird der Mode auch in Zukunft ihr Gesicht geben – glamourös, sportlich, elegant, flippig.... Die Brille wird dabei in jeder Hinsicht immer der wichtigste Eycatcher sein. Und sie wird dem Anspruch der Individualisierung mehr und mehr gerecht werden – denn keine Brille ist so flexibel und adaptiv wie eine randlose Brille, ein individuelles Statement.

Deshalb: die Zukunft kann kommen!